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<pre>„Wenn du nach einem Rückstand zurückkommst, ist es grundsätzlich natürlich erst einmal positiv, aber über die 90 Minuten gesehen, müssen wir das Spiel natürlich gewinnen“, weiß auch Bayer-Sportvorstand Rudi Völler. Ebenso dürfte ihm allerdings klar sein, dass ein weiterer Ausrutscher dieser Art bereits fatale Folgen nach sich ziehen könnte.  <p> Von den bisherigen 33 erzielten Treffern gingen mit 13 nur rund ein Drittel aller Tore (abzüglich Elfmeter) auf das Konto von Angriffsspielern. Bereits seit 630 Minuten wartet die Gladbacher Offensivreihe auf ein Tor.  <p>  Folglich kann kaum behauptet werden, dass sich die 98er vor der eigenen Anhängerschaft mit tollkühnem Hurra-Fußball sehenden Auges in ihr Verderben stürzten: Und selbst unter Beachtung der empfangenen Gegner lässt sich das überschaubare Abschneiden nicht so richtig nachvollziehen. <p> Immerhin müssen die Werks-Kicker im Falle einer Niederlage fürchten, wieder jegliche Tuchfühlung zu den internationalen Startplätzen zu verlieren: Mit einem zeitgleich eingefahrenen Sieg der TSG Hoffenheim hätte sich dann namentlich die königliche Perspektive ein für alle Mal erledigt. <p>  Union Berlin ist seit fünf Pflichtspielen sieglos (2U, 3N) und die Chancen sind hoch, dass das weiter so bleibt. Denn gegen einen amtierenden Meister, der in allen Fällen aber Bayern München hieß, haben die Eisernen noch kein Bundesligaspiel gewonnen (3U, 7N). Mit zudem nur neun Toren stellen die Köpenicker die zweitschwächste Offensive aller 18 Klubs.  </pre>


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<pre>Das enorme Repertoire an taktischen Möglichkeiten spricht den Geißböcken nun selbst beim Liga-Primus die Chance auf eine Überraschung zu. Da die Bayern mit spielerischen Mitteln ohnehin nicht zu packen sind, wird von den Rheinländern auf das einzig erfolgsversprechende Pferd gesetzt.  <p> Kapitän Lars Bender erkannte, „dass wir nicht hart genug gearbeitet haben, um zu gewinnen“. Kai Havertz ergänzte: „Uns fehlt ein bisschen die Erwachsenheit. Wir wollen es immer mit Ballbesitz-Fußball lösen. Da haben wir noch viel Nachholbedarf.“  <p>  „Wir haben die Struktur verloren. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir großartig Torgefahr ausstrahlen. Das haben wir selbst vergeigt.“ <p> Bezüglich der spielerischen Reife scheinen uns die Düsseldorfer hingegen einen kleinen Schritt weiter zu sein: Im Vergleich zum Club taten sich die Gäste deshalb insbesondere auch gegen namhafte Gegner mit der sehr viel mutigeren Spielanlage hervor. <p>  Abermals bekamen die Mainzer somit zu spüren, dass es das Schicksal meist nicht sonderlich gut mit den Kellerkindern meint; nach den beiden unterschiedlichen Halbzeiten hätte ein Unentschieden sicherlich deutlich besser den Spielanteilen entsprochen.  </pre> 


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<pre> In Summe melden die Gladbacher zwölf (!) Ausfälle. Ein weiterer Grund für die Flaute in der Offensive.  <p> Tuchel traf daher den Nagel auf den Kopf, als er sagte: „Wir haben das Gefühl, dass wir ein paar Punkte zu wenig haben. Es wird ein weiter und schwerer Weg.“  <p>  Eben jene bravouröse Leistung lässt jedoch auch vermuten, dass die weniger berauschenden Auftritte lediglich auf Anflüge einer Großmannssucht zurückzuführen sind — so schienen die Bayern jüngst auch den kriselnden HSV gar nicht so richtig ernst zu nehmen. <p>  „Wenn du unten drinstehst, läuft alles gegen dich und das läuft im Moment so. Da sind Dinge, die bei uns passieren, die schwierig zu erklären sind.“ <p>  Bayerns Thomas Müller nennt ein weiteres Erfolgsgeheimnis: „Bei unserer Konkurrenzsituation muss jeder liefern. Deshalb kommt es zu solchen engagierten Leistungen.“  </pre>


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<pre> Der bisherige Favorit von Sportdirektor Frank Baumann, Markus Gisdol, wird es wohl nicht werden, zumal dieser an einer anderen Norddeutschen Wirkungsstätte, nämlich vom HSV als Nachfolger von Bruno Labbadia, angeheuert wurde. So geht das muntere Suchen weiter — und die Frage wer gegen Darmstadt auf der Trainerbank den Platz einnehmen wird bleibt weiterhin offen:  <p> Mit der Leistung gegen Mainz kann man in der Fuggerstadt nicht zufrieden sein. Um erstmals gegen Leverkusen einen Sieg einfahren zu können, muss die Performance in allen Belangen deutlich besser werden. Die Bayer-Elf bestraft Fehler im Spielaufbau sofort, also muss der FCA in der Bayer-Arena hochkonzentriert zu Werke gehen.   <p> Obwohl die Rheinhessen in der Negativspirale gefangen sind, kommt den Gastgebern am Samstag zumindest eine leichte Favoritenstellung zu Gute: Die eng beieinanderliegenden Quoten lassen jedoch zugleich erahnen, dass man bei einer Prognose durchaus auch zu einem anderen Ergebnis kommen kann. <p>  Während sich der BVB bei den letzten drei Gastspielen im Kraichgau jeweils mit einem Remis begnügen musste, liefen auch die Heimspiele regelmäßig auf ein Fotofinish hinaus: Nach der eingangs gewürdigten 1:2-Schlappe vor drei Jahren kamen für die Hausherren nur zwei knappste Siege herum.  <p> – Maik Walpurgis führte das magere Remis gegen Köln auch auf unglückliche Entscheidungen des Schiedsrichters zurück.  </pre>


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<pre> Dabei scheint der nun zu beehrende Signal Iduna Park noch nicht einmal das schlechteste Fleckchen Erde zu sein, um sich gegen den leicht negativen Trend zu stemmen: Beim BVB waren die Fuggerstädter schon in den letzten Jahren als eifrige Punktesammler in Erscheinung getreten.  <p> Denn weiterhin beträgt Kölns Rückstand in der Tabelle sechs Punkte auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz. Hoffnung macht, dass der „Effzeh“ wieder zahlreiche Chancen hatte.  <p>  Da trifft es sich gut, dass die heimstarken Augsburger gleich am Spieltag zuhause ran dürfen und dabei mit der Berliner Hertha einen vergleichsweise machbaren Gegner empfangen. Ein Umstand der sich auch daran festmachen lässt, dass der FCA in der Vorsaison Platz 7 in der Heimtabelle belegte, während der Hauptstadtklub im Klassement für die Leistung auf fremden Plätzen über einen enttäuschenden 15. Rang nicht hinausgekommen ist. <p>  Der Herausforderer aus dem Kraichgau kündigt sich allerdings als ein ausgesprochen zäher Widersacher an; immerhin haben die mittlerweile auf den dritten Rang gekletterten Gäste erst vor wenigen Tagen einen lange Zeit auf Eis liegenden Vereinsrekord eingestellt.  <p> Aber auch die Spieler wissen: „Wir hätten heute einen Punkt verdient gehabt. Wir sollten auf dem Auftritt aufbauen“, zeigte sich nicht nur Nürnbergs Enrico Valentini nach dem Spiel optimistisch.  </pre>


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